Ich möchte eigentlich gar nicht groß schimpfen. Doch ich möchte es eigentlich laut in die Welt hinausschreien wie unfair das Leben ist. Hierbei geht es nicht um mich.
Samuel durfte heute Morgen wieder die große Dom-Kita besuchen. Als ich heimging, bog ich um die Ecke eines Cafes und sah eine mir bekannte Person, welche mich aber nicht kannte und in ein Gespräch mit einem anderen alten weißen Mann war. Genau in diesem Moment fiel der Satz, "Meine Tochter kostet mich nun 800 € im Monat"
In meinem Kopf stieg instant die Wut auf und ich blieb auch kurz versetzt stehen... für ca. 2 Sekunden. Ich wusste genau von wem er sprach und ich konnte es einfach nicht glauben, dass die eigene Tochter für ihn nur ein Kostenfaktor war und kein geliebtes Kind wie es scheint.
Ich ging weiter. Traurig, entsetzt und hoffe insgeheim einfach nur, dass dieses starke Mädchen, in der neuen Stadt, in die sie ziehen wird, endlich zu sich selbst finden kann.
Freitag, 31. Juli 2026
Ein Vater und die Tochter
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